Die Untugend des Lernens

Das Wort ‘Lernen’

Es gibt Worte, die ich nie verstanden habe – das Wort ‘Lernen’ ist ein solches. Ich verstehe nicht, was gemeint ist, wenn jemand sagt, er (oder sie) ginge ‘lernen’. Wenn er Übungen macht, so übt er, wenn er einen Text durchlesen muss, so liest er, wenn er irgendwelche Dinge für einen Test auswendig ‘lernt’, so lernt er auswendig, oder anders: er übt sich im Ausbilden seiner kurzfristigen Merkfähigkeit. Befasst er sich mit etwas mehr Ernsthaftigkeit mit einer Sache, so studiert er diese. Lernen ist etwas, das mit einen geschieht, wenn all die oben genannten Dinge zu einem Ergebnis hin führen, das sich mit dem erlernt Haben abschliesst. Lernen für sich ist nicht eine Aktivität, es ist eine Passivität, und man weiss nur rückblickend davon. Es ist ein Geschehnis, vielleicht ein Erlebnis, aber kein Tun. Man kann sich nicht zwingen, eine Information zu halten. Wäre es möglich, könnte ich schon lange fliessend Französisch, stattdessen bringe ich in jener grammatikalisch schrecklichen Sprache keinen geraden Satz zustande.

Kauen und Verdauen

Gut zu Kauen sollte nicht nur beim Essen eine Tugend sein, auch in der Schule sollte man besser heute als morgen aufhören, sich das Zeug herunter zu schlingen. Nur weil beim Essen Bauchschmerzen hervortreten, wenn man es falsch macht, sollte man nicht denken, dass im Ausbleiben unmittelbarer negativer Konsequenzen beim Marathonlernen mit einem nichts Schädliches geschehe. Was man unter Lernen versteht wird häufig mit Essen verglichen (‘Bulimielernen’), und dies aus gutem Grunde. Vielleicht versteht man unter dem Lernen ein ‘Verwertungsprozess’?

Militärisch-Industrieller Bildungskomplex

Das Militärische an gegenwärtiger Bildung ist das Konditionieren auf Informationskonsum, das Industrielle ist die Art, wie unzählige Schüler durch ein industrieartiges System gedrückt werden.

Geht man zur Schule, so wird man durch einen Drill geschickt, auf dem der Schüler bestimmtes, für ihn ausgewähltes Material im Durchrennen eines Parcours auflesen, und so lange wie möglich (oder bis zum Test) an sich behalten muss, was dann als Intelligenz bezeichnet wird. Es sind weniger Ideen, die einem da begegnen, sondern etwas, das man sehr passend als Stoff bezeichnet. Es ist diese schwer verdauliche, unzusammenhängende Masse an Informationen, die einem auf den Geschmack der echten Ideen der Geschichte bringen sollte, aber den Schülern nicht zutraut, die Fülle der Ideen selber zu begreifen, oder nicht glaubt, dass genügend Zeit für Vertiefung zur Verfügung steht, und ihnen folglich auch nicht die Zeit gibt, sich mehr als die Grundzüge der Ideen für jene so beliebten Tests schnellstmöglich ins Gehirn zu drücken. Wenn im nächsten Jahr der nächste Schub an Schülern abgeladen wird, denen man, entgegen all deren Eigenheiten und wahren Interessen (und Desinteressen), über das Schuljahr hinweg das Äquivalent einer Karre Bücher in deren arme, junge Köpfe einhämmern muss, auf dass sie die gewünschte (intellektuelle) Form erreichen, nutzt man ein System, das die Menge an Schülern bewältigen kann, und das ist ein System, das einer Fabrik weit mehr gleicht, als einer Bildungsstätte für Menschen.

Moderne Bildung ist in diesem Sinne kaum zu unterscheiden von der damaligen scholastischen, denn nur im Schein ist sie sanfter. Der Zeitdruck beim Informationskonsum, der Zeitdruck bei den Leistungsabfragen, die standardisierte Bewertung jener Abfragen, all diese Dinge bewirken für die weniger kaltblütigen der Schüler – mit seltenen Ausnahmen – eine oberflächliche Beschäftigung mit dem ‘Stoff’, und geben ihnen ein falsches Gefühl von Wissen (der sog. Dunning-Krüger-Effekt, der auch mich immer wieder stolpern lässt).

Waldorfschulen und Steinerschulen sind in diesem Sinne besser als die meisten staatlichen, aber sie sind, weil sie bedeutende Kompromisse für das Abi und dergleichen Anforderungen machen müssen, noch immer tausend Mal schlechter als sie sein könnten.

Nietzsche zu Erziehung

Im Teil ‘Schopenhauer als Erzieher’ des Werks ‘Unzeitgemässe Betrachtungen’, schreibt Nietzsche über die Erziehung durch Bildung im Allgemeinen. Einen Teil davon habe ich abgeschrieben, denn ich sehe, auch wenn sich zwischenzeitlich auf der Oberfläche das eine oder andere gewiss verändert hat, in der Gegenwart doch noch einige Parallelen zu Nietzsches Zeit. Man drückt noch immer Wissen in den (jungen) Menschen, anstatt ihm das gute Denken beizubringen, ganz zu schweigen vom freiheitlichen Denken.

Die Erziehung des Menschen zum Menschen wird durch eine individuellere Erziehung erreicht, und eine solche findet sich in sehr wertvollen Ansätzen bei den Waldorfschulen. Damit soll nicht gesagt sein, dass Waldorfschulen nun Nietzsches Ideal guter Bildung entsprächen, dennoch versuchen sie etwas in diese Richtung zu erreichen, das sich bei vielen anderen Schulen, mit dem Fokus auf bestimmte Leistungen, noch sehr vermissen lässt.

Ich ordne den Monadismus dem ‘Individuellen’ zu, weswegen ich Artikel zu Erziehung und Bildung, wo meiner Meinung nach Individuelles hingehört, auch da unterbringe. Ich weise Nietzsche damit jedoch nicht der WA des Monadismus zu (er war, nach Ansicht Steiners, der sich im Nietzsche-Nachlass sehr intensiv mit diesem Philosophen beschäftigt hat, zuerst Idealist, dann Rationalist und zuletzt Dynamist). Es soll damit auch nicht gesagt werden, dass genau dieses Zitat die Meinung Nietzsches zu Bildung ist, da ein solches Zitat all seine Gedanken dazu nicht zusammenfassen kann, und selbige sich im Verlaufe seines Lebens auch auf die eine oder andere Art verändert haben werden. Finde ich weitere Aussagen zu Erziehung bei Nietzsche, so werde ich diese, sofern aus dem früheren oder mittleren Werk, unten dazufügen.

Nietzsche schreibt also im zweiten Kapitel des Schopenhauer-Teils:

Nichts aber zeigt das anmaßliche Wohlgefühl der Zeitgenossen über sich selbst deutlicher und beschämender, als die halb knauserige, halb gedankenlose Dürftigkeit ihrer Ansprüche an Erzieher und Lehrer. Was genügt da nicht alles, selbst bei unsern vornehmsten und bestunterrichteten Leuten, unter dem Namen der Hauslehrer; welches Sammelsurium von verschrobenen Köpfen und veralteten Einrichtungen wird häufig als Gymnasium bezeichnet und gut befunden; was genügt uns allen als höchste Bildungsanstalt, als Universität – welche Führer, welche Institutionen, verglichen mit der Schwierigkeit der Aufgabe, einen Menschen zum Menschen zu erziehen! Selbst die vielbewunderte Art, mit der die deutschen Gelehrten auf ihre Wissenschaft losgehen, zeigt vor allem, daß sie dabei mehr an die Wissenschaft als an die Menschlichkeit denken, daß sie wie eine verlorne Schar sich ihr zu opfern angelehrt werden, um wieder neue Geschlechter zu dieser Opferung heranzuziehen. Der Verkehr mit der Wissenschaft, wenn er durch keine höhere Maxime der Erziehung geleitet und eingeschränkt, sondern, nach dem Grundsatze “je mehr desto besser” nur immer mehr entfesselt wird, ist gewiß für die Gelehrten ebenso schädlich, wie der ökonomische Lehrsatz des Laisser faire für die Sittlichkeit ganzer Völker. Wer weiß es noch, daß die Erziehung des Gelehrten, dessen Menschlichkeit nicht preisgegeben oder ausgedörrt werden soll, ein höchst schwieriges Problem ist – und doch kann man diese Schwierigkeit mit Augen sehen, wenn man auf die zahlreichen Exemplare achtgibt, welche durch eine gedankenlose und allzu frühzeitige Hingebung an die Wissenschaft krumm gezogen und mit einem Höcker ausgezeichnet worden sind.

Friedrich Nietzsche, Schopenhauer als Erzieher, 1874

Im Folgenden schreibt er über ein noch grösseres, noch allgemeineres Problem, nämlich der Erziehung zur Tugend. Bei Schopenhauer, so meint Nietzsche, fand er dann die Erziehung, die er bis anhin sehnlichst vermisste und der er sich anvertrauen konnte, die in ihm nicht mehr das Gefühl gab, dass sie ihn auf eine Weise abtötete, sondern im Gegenteil, ihn viel eher zu beleben, zu bereichern schien.

Was der Monadismus nicht ist

Es ist eine grosse Hilfe, zu wissen, wie man am einfachsten über die WA lernen kann. Dies ist, sich die Oppositionen anzuschauen. Schaut man sich die Oppositionen an, so ist es am einfachsten, etwas über jeweilige WA zu lernen. Das gilt auch für den Monadismus, der den Mathematizismus zur Opposition hat.

Was man auf Wikipedia bis jetzt zum Thema Monadismus findet, ist weder falsch noch richtig, und damit von wenig Nutzen. Es ist schade, dass materialistisches Denken, in einer fast kompulsiv-obsessiven Art, scheinbar selbst dieses Gebiet für sich zu beanspruchen sucht.

Was ist der Mathematizismus? Es ist dies eine Frage, die den meisten Menschen nicht allzu schwer fällt, weil der Mathematizismus trotz seiner manchmal sehr abstrakten Ideen einen Platz im Leben der Menschen gefunden hat. Wir alle kennen den Mathematizismus, und manche von uns kennen ihn sehr gut. Jeder weiss, ob ihm mathematizistisches Denken eher liegt oder eher nicht, und jeder weiss, dass man bestimmte Dinge, die man in der Schule über den Mathematizismus gelernt hat, noch nie gebraucht hat, und dass man andere fast jeden Tag gebraucht.

Dennoch ist unsere Vorstellung vom Mathematizismus nicht ganz einfach in Worten auszudrücken. Wir kennen den Mathematizismus so gut, dass mit den folgenden Worten jeder wissen wird, ob die Worte zu seiner Vorstellung zum Mathematizismus passen, oder ob man da noch immer Ungenauigkeiten hat. Jeder wird die Worte mit dem persönlichen Gefühl, das man mit dem Mathematizismus verbindet, vergleichen können, weil jeder ein bestimmtes Bild oder Gefühl davon hat, was der Mathematizismus ist. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass man ein genaueres Gefühl vom Mathematizismus hat, als von jeder anderen WA. Dies, weil man bereits in der Jugend, während der Schulzeit, so einige geistige Anstrengung in den Mathematizismus hinein geben muss, was auf die anderen WA in derart gezielter Weise nicht zutrifft. Und es ist die geistige Anstrengung des Menschen, welche für das Wesen der WA in der Welt am meisten Bedeutung hat.

Der Monadismus hingegen ist das genaue Gegenteil von bekannt. Als eine WA, aber auch überhapt, ist es ein Wort, das die meisten Menschen noch nicht einmal gehört haben. Und das liegt nicht nur am Wort selber, sondern auch am Wesen der WA dahinter. Als Rudolf Steiner die Worte für die zwölf WA bestimmte, hatte er wohl verschiedene Möglichkeiten – aber jede Alternative zum Wort Monadismus wäre gleichsam unbekannt gewesen. Die WA hinter monadistischen Prinzipien, Ideen etc., fliessen über in den Spiritualismus und den Dynamismus. Dass da noch etwas sein musste, zwischen den beiden, ist fast ein Beweis für die grosse Gesetzmässigkeit in Steiners Denken.

So wie für den Monadismus ein bestimmtes Wort gefunden wurde, können wir auch jenes, das wir mit dem Mathematizismus an Inhalten vorfinden, in bestimmte Worte packen. Was der Mathematizismus tut mit den Dingen, ist, bestimmte Grenzen abzustecken. Er definiert, wo die Dinge beginnen, und wo sie enden. Er bestimmt, wo sie sich relativ zu anderen Dingen vorfinden. Und er beschreibt das Verhältnis zu diesen. Der Mathematizismus ist sehr räumlich, auch wenn er sich unschwer auch dort abstrahieren lässt, wo das Räumliche dem menschlichen Vorstellungsvermögen bald einmal entflieht. Mit dem Mathematizismus kann man sich bald in der Abstraktion verlieren.

Der Mathematizismus ist der direkte Nachbar des Rationalismus, und so hat er einige ähnliche Eigenschaften, wie dieser. Und eine davon ist, die Dinge auf ihr Wichtigstes zu reduzieren. Alles, was darin stört, exakte Grenzen, Grössen, Abstände, Verhältnisse zu bestimmen, wird gekürzt und ausgeklammert, oder, wenn möglich, gleich ganz entfernt. Der Mathematizismus sucht das Allgemeine in den Dingen, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Man möchte vereinfachen, bis nur noch das Wesentlichste übrig ist. Das Ziel der Mathematik ist nicht nur, eine Formel für Alles zu finden, das Ziel ist eine möglichst einfache Formel für Alles zu finden.

Das also ist der Mathematizismus. Und da der Mathematizismus auf dem Kreis der WA auf der gegenüber liegenden Seite zum Monadismus liegt, können wir vom Monadismus sagen, dass dieser das Gegenteil von all dem ist. Fassen wir dies in Worte, so sagen wir Folgendes: der Monadismus interessiert sich nicht für exakte Grenzen, bei ihm gehen die Dinge ineinander über. Der Monadismus interessiert sich nicht für exakte Grössen, im sind die Ränder der Dinge nicht wichtig, sondern was als etwas Individuelles dazwischen liegt. Er interessiert sich nicht für Abstände, der Raum ist ihm eher ein Hindernis, um zum Wesen zu kommen. Er interessiert sich nicht für Verhältnisse, weil die Dinge irgendwann ohnehin Teil eines Grösseren sind – eines Grösseren einer ungefähren, nicht exakten Grösse. Er muss nur wissen, ob das Eine dem Anderen über- oder untergeordnet ist. Was ihn interessiert, ist das individuelle Wesen eines Dinges, einer Idee, eines Menschen usw.

Wohin sind dem Monadismus mathematizistische Ideen ein Hindernis? Wohin kann er nicht, wenn ihm da solche mathematizistische Prinzipien den Weg versperren? Was möchte der Monadismus mit seinen Prinzipien erreichen? Er möchte das Wesen der Dinge verstehen, er möchte den individuellen Geist begreifen. Jedes Ding ist für den Monadismus ein Geist, vom kleinsten Steinchen bis zum grössten Berg – alles ist dem Monadismus ein Wesen, ein sich ausdrückendes, geistiges, bewegtes, individuelles Wesen, dass eine bestimmte Sache mit den einen, und gegen andere Sachen vertritt. Dieser Geist zeigt sich z.B. als Elementarwesen in der Natur, in allem Physischen. Er zeigt sich in Form höherer, geistiger Wesen in Gefühlen, Verhaltensweisen, Umständen usw – da hat man z.B. ein geistiges Wesen für ‘Hartnäckigkeit’, das alle die kleineren Hartnäckigkeiten bei einzelnen Menschen unter sich fasst, ein anderes für Schüchternheit usw. Da gibt es grosse Wesen, wie das eines ganzen Planeten, oder noch höhere. Und die kleineren Wesen, wie die Hartnäckigkeit oder die Schüchternheit, sind Teil dieses Planetenwesens, obwohl sie eigentlich mit dem ‘Planetsein’ wenig zu tun haben. Aber so gehen die Dinge im Monadismus ineinander über. Da ist es schwer, die Dinge abzugrenzen, und es ist auch nicht das Ziel.

Wer mehr über solche Wesen wissen möchte, dem seien die Bücher “Gespräche mit Naturgeistern” von Verena Staël von Holstein und Wolfgang Weirauch wärmstens empfohlen. Es ist eine Mischung aus den beiden WA Spiritualismus und Monadismus, die man da in diesen Büchern über die Naturgeister vorfindet. Diese zwei WA haben jedoch, ihrem Wesen nach, einen fliessenden Übergang, so lernt man über beide WA, auch wenn die Bücher nicht explizit von einer bestimmten WA handeln wollen. Vermutlich ist Verenas Arbeit eher im Spiritualismus als im Monadismus.

Liest man nun über den Monadismus, was man halt über den Monadismus finden kann, so wird man bald einmal auf Leibniz’ Monadologie stossen, wo die ‘Monaden’ beschrieben sind. Liest man die Monadologie, so wird da von ‘Substanzen’ gesprochen. Jedoch muss man diesen Begriff (etwas unbestimmt) als das ‘darunter Stehende’ verstehen, nicht als Physis. Es geht mit Substanz um das darunter stehende Wesen einer Sache. Es geht nicht um die Sache so, wie sie sich mit der äusseren, ersten Wahrnehmung gibt. Weiss man nicht um das geistige Wesen der Monaden, so ist dieses grosse Werk sehr schwer zu verstehen.

Dennoch kann man auch mit dieser kleinen Hilfe, zum Verstehen der Begriffe, Leibniz’ Monadologie noch missverstehen, denn die Monaden wecken bestimmte Vorstellungen im Menschen. Erstens muss man wissen, wo man überall aus Gewohnheit mathematizistisch denkt, wenn man die Monaden verstehen möchte. Solches Denken muss man da gründlich entfernen. Da man sich jedoch stark daran gewöhnt hat, da es einem von klein auf gelehrt wurde, ist das alles andere als einfach.

So kommt einem mit dem Befassen mit den Monaden gerne die Vorstellung, dass man mit den Monaden etwas Kugelartiges vor sich hat. Monaden sind keine Kugeln. Monaden in einer Zeichnung schematisch darstellen zu wollen, geht genau gegen die Idee der Sache. Mit einem Schema fällt man sofort in den Mathematizismus. Wenn jede Monade wieder etwas anderes, individuelles ist, wie soll die Zeichnung eines Kreises, mit irgendwelchen Bezeichnungen, da der Sache helfen? Geist kann man nicht zeichnen, besonders nicht als etwas Generalisierendes, für individuellen Geist. So soll man es sorgfältig unterlassen, den Monadismus schematisch darstellen zu wollen. Es gibt dem Menschen zwangsläufig nur mathematizistische, und damit unangebrachte, Vorstellungen.

Worum geht es denn bei den Monaden nun? Es geht um das Wesen, die inneren Eigenschaften, die sich zum Individuellen formende Zusammensetzung geistiger Eigenschaften. Es geht um alles am Wesen. Alles was damit zusammenhängt wird dazu genommen, und dann schaut man sich diese Ganzheit an. Man verbindet sich mit diesem Wesen, lässt es auf sich wirken. Wo man sich nun mit dem Wesen verbindet, wird man ein bestimmtes Gefühl verspüren, und dieses Gefühl das aufkommt, ist einzigartig, und zu diesem Wesen gehörend. Man merkt, wie es etwas Einmaliges ist – dass man mit diesem Wesen etwas vor sich hat, das es in gleicher Weise nirgendwo sonst gibt. Es ist etwas Individuelles, egal wie klein und nichtig es auch sein mag. Und das ist die Monade: die Lehre über das einzigartig Einfache.

monadismus.me

Herzlich willkommen zu monadismus.me!

Der Monadismus (MDM) ist eine der dutzend Weltanschauungen (DWA), und damit Teil des Weltanschauungsprinzips (WAP). Dies gliedert sich wie folgt:

Da die Hauptseite weltanschauung.org so langsam mit ihren vielzähligen Aufgaben an ihre Grenzen kommt, und mit Themen überladen wird, habe ich einige neue Seiten geschaffen, um gezielter auf einzelne WA eingehen zu können.

Die Hauptseite ist

Die weltanschauungsspezifischen Seiten sind

  1. Mathematizismus (MZM)
  2. Rationalismus (RAM)
  3. Idealismus (ILM)
  4. Psychismus (PCM)
  5. Pneumatismus (PTM)
  6. Spiritualismus (STM)
  7. Monadismus (MDM) <——————-
  8. Dynamismus (DMM)
  9. Realismus (REM)
  10. Phänomenalismus (PLM)
  11. Sensualismus (SSM)
  12. Materialismus (MLM)

Der Monadismus ist in der ‘zodiakischen’ Auflistung (der Auflistung nach Tierkreiszeichen) an siebter Stelle.

Viel Vergnügen beim Lesen!